Der Gütekraft-Preis

Die KräftigeGüteStiftung verleiht den Gütekraft-Preis jährlich an Personen oder Institutionen, die sich im Bereich Polizei, Justiz, Politik oder Diplomatie für gütekräftiges Vorgehen verdient gemacht haben. Die Verleihung erfolgt immer am Sonntag am oder nach dem 18.9. jedes Jahres, um an die gewaltfreie Beendigung des Ruhrkampfes am 18.9.1925 zu erinnern. Mehr dazu...

Der Gütekraft-Preis 2025 ging an den:

Initiativkreis Religionen in Essen

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Der Gütekraft-Preis 2026 ging an den

Leitenden Kölner Polizeidirektor i.R.

Udo Behrendes

Zur Preisverleihung...

Der Künstler Marcus Kiel zur Gestaltung des Preises

Inhalt meiner Überlegungen war die Frage, was ist der Ausgangspunkt, um Gütekraft praktisch anzuwenden? Und wie kann man daraus ein „Bild" für einen Preis schaffen.


In der Regel stehen sich zwei Konfliktparteien gegenüber. Hier dargestellt zum einen mit rostigem Cortenstahl, zum anderen in Edelstahl. Beide stehen sich gegenüber, sie sind gleichwertig und man fragt sich, nähern sie sich an oder entfernen sie sich? Zwischen beiden Parts entsteht ein Raum, der mit Leben gefüllt werden muss. Mit Gütekraft, damit es zu keinem Gewaltakt kommt.


Die Auswahl des Materials Stahl für meine Kleinskulptur folgt dabei der Grundlage, dass Stahl ein Material ist, welches man mit dem Ruhrgebiet verbindet. Diese regionale Bedeutung unterstreicht für mich aber auch, dass es bei den Konflikten, die dank Gütekraft gelöst werden sollen, nicht immer die großen, globalen Krisen sein müssen. Gütekraft soll auch bei regionalen Konflikten und auch in unserem Alltag zu einer gewaltfreien Lösung beitragen.


Bei dem Sockel für die 2-teilige Stahlskulptur handelt es sich um eine alte Holzbohle, die auf der ehemaligen Zeche Prosper Haniel im Einsatz war. Sie diente dort unter Tage zur Stabilität und als Halt für abstützende Maßnahmen. Dies ist für mich eine Metapher, welche Bedeutung Gütekraft haben sollte: Basis und Fundament für eine gewaltfreie Konfliktlösung.